Monatsarchiv für Mai, 2010
Was tun, wenn der Chef dazu auffordert, sein Freund bei Facebook zu werden? Wie schütze ich mich davor, dass er allzu private Informationen von mir erhält? Wir erzählen Ihnen, wie Sie sich eine öffentliche und eine private Präsenz bei Facebook aufbauen können.
Zuerst einmal müssen die Freunde in “Öffentlich” und “Privat” getrennt werden. Hierzu klickt man auf seiner Facebook-Startseite links auf Freunde. Dann im mittleren Bereich oben rechts auf “Liste erstellen”.
Der Liste gibt man dann einen Namen wie “Beruflich” oder “Öffentlich” und fügt aus seiner Freundesliste alldiejenigen hinzu, die von dem Privatleben möglichst wenig mitbekommen sollen. Fortan ist es bei jeder Freundschaftsanfrage, die man bekommt oder die man selbst stellt, möglich, die Freunde in diese Liste einzuordnen.
mehr lesen... 25. Mai 2010
Seit kurzem gibt es die Onlineversion von Microsoft Office, die schlicht und einfach “Docs” heißt. Sie tritt gegen Googles “Text & Tabellen” an, also einer Möglichkeit, gemeinsam an Texten oder Tabellen im Internet über den Webbrowser zu arbeiten.
Meine Erfahrungen mit Googles Version waren so schlecht, dass ich es irgendwann nicht mehr genutzt und stattdessen wieder Dokumente zur gemeinsamen Bearbeitung per E-Mail verschickt habe. Eigentlich schade, weil die Möglichkeit der gemeinsamen Bearbeitung im Netz doch sehr logisch und praktisch ist. Nur: Die Software selbst ist bei Google so schlecht, dass eine Onlinebearbeitung nur aufhält statt weiterbringt.
Als die Ankündigung kam, Word würde eine eigene vergleichbare Software ins Netz bringen und als Kollaborations-Netzwerk Facebook (statt Gmail) dazu nutzen, habe ich darin große Hoffnungen gesetzt. Denn, was man immer auch gegen Microsoft sagen kann: Word und Excel konnte bislang niemand schlagen.
mehr lesen... 21. Mai 2010
Im ersten Teil haben wir den User näher betrachtet und die wichtigsten Funktionen der Profile beleuchten. Im zweiten Teil haben wir uns die sog. “Seiten” und die Möglichkeiten des Marketings genauer angeschaut. Im dritten Teil ging es um die Eigenschaft der Facebook-Anwendungen.
Im vierten Teil erklären wir “Facebook Connect” genauer. Mit Facebook Connect wird Facebook-Usern die Möglichkeit gegeben, sich auf anderen Seiten mit ihrem Facebook-Login anzumelden. Prinzipiell ist es auch möglich, Profildaten wie Adressen oder Fotos sowie weitere Inhalte auf andere Websites mitzunehmen. Durch diese sog. Single-Sign-on-Lösungen wird es Webusern erleichtert, personalisierte Websites zu nutzen, d.h. Dienste nach ihren eigenen Bedürfnissen zu nutzen, ohne sich dort registrieren zu müssen. Damit bedient Facebook den Trend der Personalisierung des Webs. Informationen, die die User auf den Websites hinterlassen, können wiederum auf den Profilen in Facebook hinterlassen und so den Freunden zugänglich gemacht werden.
Auch bild.de nutzt mittlerweile Facebook Connect.
Sollte sich Facebook Connect durchsetzen, loggt man sich mit seinem Facebook-Profil nicht nur in Facebook, sondern in einen relevanten Teil des Internets insgesamt ein. Hier liegt das große Potenzial von Facebook Connect. Dass Gegenspieler wie My Space oder der Suchdienst Yahoo Facebook Connect nutzen, lässt dies erahnen. Auch Social-Bookmarking-Dienste wie Mister Wong oder Delicious nutzen Facebook Connect.
Im Marketing kann Facebook Connect dazu genutzt werden, Kampagnen auf der eigenen Website auch über Facebook zu verbreiten.
Auch mobile Anwendungen sind über Facebook Connect möglich. Die Erstellungen von Facebook-Connect-Anwendungen läuft über die offene Programmierschnittstelle.
13. Mai 2010