Facebook ist nicht MySpace – Profil-Spam

Manchmal ist es auch wirklich kompliziert bei Facebook: Profile, Seiten, Gruppen und nun diese neuen Community Pages. Nutzt man Facebook fürs Marketing zum ersten Mal und hat zudem noch kein eigenes Profil dort, macht man instnktiv das, was man früher bei StudiVZ oder MySpace gemacht hat: Man nutzt die Felder Vorname und Nachname für die eigene Marke und los geht’s! Später merkt man dann, das man etwas falsch gemacht hat, dass es fürs Marketing die sog. Seiten gibt und muss die ganze Arbeit noch mal machen.

Soweit, so gut. Problematisch wird es dann, wenn die Profile von den “Marketing-Profis” absichtlich für einen schnellen Reichweitenaufbau genutzt werden. Die Profile haben nämlich einen Riesenvorteil: Sie erlauben eine direkte Ansprache anderer Profile: Man kann zur Freundschaft einladen, Posting auf die Wallboard setzen, E-Mails schreiben, zu Veranstaltungen einladen und so weiter. Logisch, sind die Profile doch realen Personen vorbehalten. Im Marketing ist ein solches Vorgehen allerdings so sexy wie eine Postwurfsendung.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 06. August 2010 Dirk Middeldorf


Die mobile Gesellschaft kommuniziert in Echtzeit

In fünf Jahren wird die mobile Nutzung des Internets die Zahl der Desktop-Anwendungen übersteigen, wie Morgan Stanley (PDF-Dokument, siehe Grafik Seite 8 ) prognostiziert. Damit folgt das Internet auf der einen Seite dem Trend zu einer immer mobiler werdenden Gesellschaft, zum anderen sind die Smartphones mit ihren schnellen Internet-Flats selbst Treiber für mehr Mobilität. Gleichzeitig wird das Internet immer stärker zum Echtzeitmedium – auch hier gibt es gegenseitige Bedingungen: Das Handy hat man immer dabei, die Echtzeit-Kommunikation wird ermöglicht. Der Wunsch nach Echtzeit-Kommunikation kann auch unterwegs erfüllt werden, die Menschen gehen also mehr aus dem Haus. Wir haben die beiden Phänomene näher beleuchtet.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 02. August 2010 Dirk Middeldorf


Facebook Update: Events, Nutzerzahlen, Seitennamen und Facebook-Geschichten

Events im neuen Design

Nachdem letztens die Events bei Facebook einen eigenen Publisher (“Schreib etwas …”) bekommen haben, ist nun die Aufteilung der Veranstaltungsseiten von Grund auf erneuert und den Profilen und Seiten angepasst worden. In der linken Spalte finden sich nun die Gäste. In der mittleren Spalte werden die Infos zur Veranstaltung wesentlich aufgeräumter dargestellt. Darunter befindet sich der Publisher. Der Link “Jemanden einladen” ist nun ein Button und hat nun eine prominentere Position und heißt “Gäste auswählen”. Leider kann immer noch nicht den Flyer anklicken, sondern muss sich mit einem unverlinkten Thumbnail begnügen, auf dem man meist wenig erkennen kann.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 22. Juli 2010 Dirk Middeldorf


Wer sich bei Facebook einloggt, loggt sich ins Internet ein

… dazu wird es kurzer Zeit unweigerlich kommen. Um zu verstehen, welche umwälzenden Veränderungen Facebook für die Nutzung des Internets nach sich zieht und nach sich ziehen wird, ist es hilfreich, darüber nachzudenken, wer eigentlich der direkte Konkurrent von Facebook – sagen wir mal in Deutschland – ist: StudiVZ? Wer kennt wen? Nein, Facebook hat sich, wie Spiegel Online jüngst schön erklärt hat, längst einen größeren Gegner vorgenommen: Google. Der Kampf, der hier ausgefochten wird, ist der, über wen von beiden letztendlich der Login ins Netz ausgeführt wird. Und schaut man sich die Entwicklung von Google Buzz an, sollte auch klar sein, wer diesen Kampf gewinnen wird.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 03. Juni 2010 Dirk Middeldorf


Bei Facebook Berufliches von Privatem trennen

Was tun, wenn der Chef dazu auffordert, sein Freund bei Facebook zu werden? Wie schütze ich mich davor, dass er allzu private Informationen von mir erhält? Wir erzählen Ihnen, wie Sie sich eine öffentliche und eine private Präsenz bei Facebook aufbauen können.

Zuerst einmal müssen die Freunde in “Öffentlich” und “Privat” getrennt werden. Hierzu klickt man auf seiner Facebook-Startseite links auf Freunde. Dann im mittleren Bereich oben rechts auf “Liste erstellen”.

Der Liste gibt man dann einen Namen wie “Beruflich” oder “Öffentlich” und fügt aus seiner Freundesliste alldiejenigen hinzu, die von dem Privatleben möglichst wenig mitbekommen sollen. Fortan ist es bei jeder Freundschaftsanfrage, die man bekommt oder die man selbst stellt, möglich, die Freunde in diese Liste einzuordnen.

mehr lesen... bisher 8 Kommentare 25. Mai 2010 Dirk Middeldorf


Erfahrungen mit Microsoft Docs

Seit kurzem gibt es die Onlineversion von Microsoft Office, die schlicht und einfach “Docs” heißt. Sie tritt gegen Googles “Text & Tabellen” an, also einer Möglichkeit, gemeinsam an Texten oder Tabellen im Internet über den Webbrowser zu arbeiten.

Meine Erfahrungen mit Googles Version waren so schlecht, dass ich es irgendwann nicht mehr genutzt und stattdessen wieder Dokumente zur gemeinsamen Bearbeitung per E-Mail verschickt habe. Eigentlich schade, weil die Möglichkeit der gemeinsamen Bearbeitung im Netz doch sehr logisch und praktisch ist. Nur: Die Software selbst ist bei Google so schlecht, dass eine Onlinebearbeitung nur aufhält statt weiterbringt.

Als die Ankündigung kam, Word würde eine eigene vergleichbare Software ins Netz bringen und als Kollaborations-Netzwerk Facebook (statt Gmail) dazu nutzen, habe ich darin große Hoffnungen gesetzt. Denn, was man immer auch gegen Microsoft sagen kann: Word und Excel konnte bislang niemand schlagen.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 21. Mai 2010 Dirk Middeldorf


Facebook-Workshop Teil 4: Facebook Connect

Im ersten Teil haben wir den User näher betrachtet und die wichtigsten Funktionen der Profile beleuchten. Im zweiten Teil haben wir uns die sog. “Seiten” und die Möglichkeiten des Marketings genauer angeschaut. Im dritten Teil ging es um die Eigenschaft der Facebook-Anwendungen.

Im vierten Teil erklären wir “Facebook Connect” genauer. Mit Facebook Connect wird Facebook-Usern die Möglichkeit gegeben, sich auf anderen Seiten mit ihrem Facebook-Login anzumelden. Prinzipiell ist es auch möglich, Profildaten wie Adressen oder Fotos sowie weitere Inhalte auf andere Websites mitzunehmen. Durch diese sog. Single-Sign-on-Lösungen wird es Webusern erleichtert, personalisierte Websites zu nutzen, d.h. Dienste nach ihren eigenen Bedürfnissen zu nutzen, ohne sich dort registrieren zu müssen. Damit bedient Facebook den Trend der Personalisierung des Webs. Informationen, die die User auf den Websites hinterlassen, können wiederum auf den Profilen in Facebook hinterlassen und so den Freunden zugänglich gemacht werden.

Auch bild.de nutzt mittlerweile Facebook Connect.

Sollte sich Facebook Connect durchsetzen, loggt man sich mit seinem Facebook-Profil nicht nur in Facebook, sondern in einen relevanten Teil des Internets insgesamt ein. Hier liegt das große Potenzial von Facebook Connect. Dass Gegenspieler wie My Space oder der Suchdienst Yahoo Facebook Connect nutzen, lässt dies erahnen. Auch Social-Bookmarking-Dienste wie Mister Wong oder Delicious nutzen Facebook Connect.

Im Marketing kann Facebook Connect dazu genutzt werden, Kampagnen auf der eigenen Website auch über Facebook zu verbreiten.

Auch mobile Anwendungen sind über Facebook Connect möglich. Die Erstellungen von Facebook-Connect-Anwendungen läuft über die offene Programmierschnittstelle.

jetzt kommentieren? 13. Mai 2010 Dirk Middeldorf


Facebook-Workshop Teil 3: Die Anwendungen

Im ersten Teil haben wir den User näher betrachtet und die wichtigsten Funktionen der Profile beleuchtet. Im zweiten Teil haben wir uns die sog. “Seiten” und die Möglichkeiten des Marketings genauer angeschaut. Heute beschreiben wir die Eigenschaften der Facebook-Anwendungen (Apps).

Die Anwendungen sind wichtige Tools in Facebook, die sich in Profile und Seiten integrieren lassen. Die wohl bekanntesten Anwendungen sind Spiele wie Farmville oder Mafia Wars, kleine Umfragen wie „Was ist dein wirkliches Alter?“ oder Tools wie „Cities I’ve visited“ etc. Auf den Seiten nutzen Marken Anwendungen zur Interaktion mit den Fans, wie zum Beispiel Porsche mit dem Color Styler. Das Wesen der Anwendung ist die Eigenschaft, viral verbreitet werden zu können. So kann man zum Beispiel mit dem Porsche Color Styler seinen eigenen Porsche konfigurieren und das Ergebnis auf seinem Profil veröffentlichen. Die Freunde sehe dies und können so wiederum selbst ihren Porsche gestalten und weiterverbreiten. So lassen sich Marken positiv darstellen, die User können sich interaktiv mit einer Marke auseinander setzen. Die Anwendungen eignen sich auch hervorragend, um die Seiten interessanter zu machen und die User dazu zu bewegen, Fans von Seiten in Facebook zu werden. Die Anwendungen finden sich oft in den Reitern der Profile und Seiten.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 27. April 2010 Dirk Middeldorf


Neuerungen bei Facebook: Gefällt-mir-Buttons, Open Graph, Insights und Microsoft Online-Office

Gefällt-mir-Buttons statt Fan-Buttons

Bei Facebook hat es einige Neuerungen gegeben. Die wichtigste dürfte wohl das Ende der “Fans” sein. Facebook hat ich entschlossen, den Begriff “Fan” zu eliminieren und statt des Fan-Buttons einen Like-Button zu installieren, wie man ihn schon von vielen kleineren Anwendungen kennt. Sinn des Ganzen ist, dass man schneller mal auf “Gefällt mir” klickt, als “Ein Fan werden”. Facebook erhofft sich davon, dass die Nutzer mehr Informationen über ihre Vorlieben preisgeben, die dann wir zielgerichtete Werbung genutzt werden kann. Im schlimmsten Fall könnte man beispielsweise mit Autowerbung zugespammt werden, weil man die Marke Porsche mag, im besten Fall bekommt man wirklich nützliche Werbung und der Spam wird minimiert. Auf den Seiten werden nun zusätzlich die Freunde gesondert aufgeführt, die die Seiten mögen.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 22. April 2010 Dirk Middeldorf


Neues Facebook-App: BandPage

RootMusic hat ein fantastisches App für Facebook mit voller Soundcloud- und Twitter-Integration gebastelt, das wir auf der Fanpage unseres Labels 200 gleich eingebaut haben. Allein die Installation ist ein Lehrstück an Usability und gibt eine Ahnung davon, wie das Internet der Zukunft aussehen wird. Natürlich wird Facebook Connect benutzt, was ein Login bei RootMusic überflüssig macht und es ermöglicht, das App in 5 Minuten zu installieren und zu konfigurieren. Damit dürfte die Zeit für My Space in Sachen Music Community endgültig abgelaufen sein.

Oben ist ein vollständiger Soundcloud-Player integriert. Bio- und Kontakt-Infos werden aus Facebook übernommen, genauso wie Fotos. Darunter kann man dann zwischen dem Twitter-Feed und der ins App integrierten Facebook-Wallboard wechseln.

Auch Veranstaltungen kann man eingeben, die aber leider nicht mit den Facebook-Veranstaltungen verknüpft sind. Das App eignet sich also auch als Landing-Tab für die Facebook-Page (also der Reiter, den man standardmäßig angezeigt bekommt, wenn man die Seite besucht). Es fehlt lediglich die linke Spalte, wie bei allen sog. Canvas-Apps, was aber nicht weiter stört. Als Admin bleibt als Landing Tab weiterhin die Wallboard bestehen, sodass man alle Navigationsoptionen hat.

Für 1,99 US-Dollar/Monat gibt es ein Upgrade mit diversen individuellen Anpassungsmöglichkeiten.

Ein Problem bleibt allerdings: Das App ist für Bands ausgelegt und muss für Labels ein wenig zweckentfremdet werden, aber das hat bei My Space und den Facebook Fanpages ja auch nie wirklich gestört.

Schauen wir nun mal, wie unsere Fans darauf reagieren.

jetzt kommentieren? 02. April 2010 Dirk Middeldorf

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