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	<title>Dirk Middeldorf Web Consulting</title>
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		<title>Warum Instagram eine Milliarde Dollar wert ist</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 12:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[instagram]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade hat Facebook die Photosharing-Community Instagram für eine Milliarde US-Dollar gekauft. Ein ordentlicher Preis für eine App und ein Unternehmen mit einer Handvoll Mitarbeiter, das weder Umsatz noch Gewinn macht. 50% davon gehen an die beiden Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger, weitere rund 10% gehen an die zwölf Mitarbeiter, der Rest an die Investoren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade hat Facebook die Photosharing-Community <a href="http://instagram.com/">Instagram</a> für eine Milliarde US-Dollar gekauft. Ein ordentlicher Preis für eine App und ein Unternehmen mit einer Handvoll Mitarbeiter, das weder Umsatz noch Gewinn macht. 50% davon gehen an die beiden Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger, weitere rund 10% gehen an die zwölf Mitarbeiter, der Rest an die Investoren.</p>
<p>Instagram ist eine App fürs iPhone und für Google-Smartphones, mit der man Bilder aufnehmen und teilen kann. Dafür stellt Instagram die üblichen Features einer Community zur Verfügung: Freunde, Newsfeed, Like-Button, Kommentare, Bewertungen, Sharing (Twitter, Facebook, Flickr und andere). Es gibt keine Website-Version des Tools. Der Clou der App sind Filter die Smartphone-Fotos zum Beispiel wie alte Polaroids aussehen lassen können. Damit heben sich Instagram-Fotos deutlich von anderen ab. Instagram ist also sowas wie Twitter mit Fotos. Die Nutzer erzählen mit Bildern Geschichten aus ihrem Leben.</p>
<p>Die Frage, ob Instagram eine Milliarde Dollar wert ist, lässt sich mit der simplen Formel, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, beantworten: Wenn Facebook diese Summe zahlt, dann ist Instagram das Geld auch wert. Schließlich ist beim Preis maßgeblich, ob der Kunde ihn bezahlen will.</p>
<p>Bleibt also die Frage, warum Facebook diesen Betrag zahlt. Was bekommt Facebook dafür? Zum einen erstmal 30 Millionen Nutzer. Außerdem wechselt das gesamte Team zu Facebook und damit auch ihr Know-how und die von ihnen entwickelte App. Wer Facebook mobil nutzt, weiß, dass die Facebook-App alles andere als gut funktioniert. Die Performance ist schlecht, es passieren oft Fehler. Die Foto-App gehört zu den schlechtesten Native Apps, also denen, die von Facebook entwickelt worden. Fotos lassen sich kaum bearbeiten und werden nicht gerade übersichtlich dargestellt. Zum anderen wird die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken über Apps immer wichtiger. Fotos aufnehmen ist eine der beliebtesten Nutzungsoptionen von Smartphones, und in Facebook spielt das Teilen von Fotos eine große Rolle: sie werden gerne geliked, kommentiert und geteilt. Das Instagram-Team ist auf die Anwendung mobiler Apps spezialisiert und hat gezeigt, dass sie es können.</p>
<p>Wichtiger ist vielleicht noch die Konkurrenzsituation. Facebook ist unangefochtener Marktführer. Von My Space hätte damals auch niemand einen solch rasenden Niedergang erwartet. Der Medienkonzern News Corp. kaufte das Unternehmen für 580 Millionen Dollar, machte dann entscheidende Fehler in der Weiterentwicklung, verlor dramatisch Nutzer und schließlich den Kampf gegen Facebook. Am Schluss wurde My Space für 35 Millionen Dollar, also für 6% des Kaufpreises an Specific Media verkauft. My Space spielt heute keine Rolle mehr. Es wäre naiv zu glauben, dass das Facebook nicht passieren kann. Facebook hat so viele Schwächen, dass ein neuer, besserer Anbieter gute Chancen hätte, Facebook vom Markt zu verdrängen. Also muss sich Facebook weiterentwickeln und immer besser werden.</p>
<p>Bei Instagram selbst wurde überlegt, das Netzwerk zum Social Network auszubauen. Daher war es wohl eine gute Idee, den Konkurrenten zu kaufen und sein Know-how zu nutzen.</p>
<p>Eine Milliarde Dollar ist ziemlich genau der Jahresgewinn von 2011 von Facebook. Facebook selbst wird für seinen Börsengang auf einen Wert 100 Milliarden Dollar geschätzt. Eine Milliarde Dollar sind zwar eine Menge Geld, der Betrag ist von Facebook aber zu stemmen. Den Instagram-Betreibern muss in den Verhandlungen klar gewesen sein, was ihr Netzwerk Facebook wert ist. Instagram hat also auch einfach gut verhandelt.</p>
<p>Dazu muss man wissen, dass Technologie-Startups wie Instagram oft mit dem Ziel verkauft zu werden gegründet werden. Ein Team mit einer guten Idee und ein Geldgeber, der diese finanziert – mehr braucht man nicht für ein erfolgreiches Startup. Ziel ist wie gesagt der Verkauf – deswegen sind Umsatz und Gewinn erst einmal zweitrangig, und deswegen kommt Instagram auch erstmal ohne Erlösmodell klar. Zwar spielen beim Unternehmensverkauf zukünftige Gewinne eine wichtige Rolle bei der Berechnung des Kaufpreises. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dies im vorliegenden Fall weniger wichtig war. Facebook wäre dann allein das Know-how, die Technologie und das Abwehren gefährlicher Konkurrenz eine Milliarde Dollar wert.</p>
<p>Deswegen glaube ich auch nicht, dass Instagram in Zukunft auf ein eigenes Erlösmodell angewiesen ist. Ich denke, Instagram wird bestehen bleiben und in Facebook integriert werden. Die Refinanzierung fände dann ähnlich wie beim Google-Youtube-Deal durch das bestehende Geschäftsmodell des Käufers statt – also durch Werbeanzeigen in Facebook.</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,826575,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,826575,00.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,826575,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,826575,00.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,826575,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,826575,00.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,826568,00.html">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,826568,00.html</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/0,1518,826566,00.html">http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/0,1518,826566,00.html</a></p>
<p><a href="http://www.futurebiz.de/artikel/warum-ist-instagram-fur-facebook-1-mrd-wert">http://www.futurebiz.de/artikel/warum-ist-instagram-fur-facebook-1-mrd-wert</a></p>
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		<title>Pinterest – was steckt dahinter?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 14:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[pinterest marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem schwappt der Pinterest Hype auch nach Deutschland über, auch wenn das neue Social Media Portal bislang nur in der Medienwelt wirklich wahr genommen wird. Pinterest ist eine Wortschöpfung aus "Pin", also etwas an eine Pinnwand heften und "Interest" – es geht also um nichts anderes, als seine Interessen auf einer Pinnwand in Form von Links zu teilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem schwappt der Pinterest Hype auch nach Deutschland über, auch wenn das neue Social Media Portal bislang nur in der Medienwelt wirklich wahr genommen wird.</p>
<p>Pinterest ist eine Wortschöpfung aus &#8220;Pin&#8221;, also etwas an eine Pinnwand heften und &#8220;Interest&#8221; – es geht also um nichts anderes, als seine Interessen auf einer Pinnwand in Form von Links zu teilen.</p>
<p>Interessant sind vor allem die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Pinterest. Teilweise wird Pinterest in der Berichterstattung als <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/hype-um-bildernetzwerk-sieben-thesen-zu-pinterest-1.1293203">&#8220;Bildernetzwerk&#8221;</a> bezeichnet, mal als <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,820705,00.html">&#8220;Mischung aus Facebook und Blog&#8221;</a> oder auch als <a href="http://t3n.de/news/social-commerce-pinterest-365754/">&#8220;Social Commerce&#8221;</a>. Und zu all dem ist Pinterest auch in der Lage.</p>
<p>Mit Pinterest lassen sich Bilder und Hobbys teilen, man kann Musik empfehlen und Einkaufstipps geben – Grenzen gibt es hier keine. Wie bei vielen sozialen Webdiensten ist es der Nutzer, der selbst bestimmt, wie er das Angebot für sich einsetzen will.</p>
<p><strong>Wie funktioniert Pinterest?</strong></p>
<p>Derzeit kann man bei Pinterest nur nach einer Einladung mitmachen. Diese Einladung kann man aber selbst beantragen, und nach kurzer Zeit folgt diese auch. Eine Registrierung ist über Facebook möglich, kann aber auch direkt erfolgen. Ein Login über Facebook bietet sich an, wenn man seine Aktivitäten in Pinterest in seiner Chronik darstellen möchte. Dafür wird eine App zur Verfügung gestellt, die einen festen Stream in der Chronik installiert.</p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.17.21.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1044" title="Pinterest - Request an Invite" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.17.21-300x71.png" alt="" width="300" height="71" /></a></p>
<p>Die Pins kann man nach Themen oder nach den Interessen seines Netzwerks sortieren – Pinterest stellt die Filter &#8220;Pinners you follow&#8221;, &#8220;Everything&#8221; bzw. Kategorien &#8220;Film, Music &amp; Books&#8221; oder &#8220;Food &amp; Drink&#8221;, Videos, Popular und Gifts zur Verfügung. Die Geschenke lassen nach Preisspannen filtern.</p>
<p>Das Erstellen von Pins ist einfach: entweder werden Inhalte aus dem Netz geteilt oder Bilder hochgeladen. Allerdings muss die verlinkte Seite so strukturiert sein, dass sie Bilder zum Anzeigen zur Verfügung stellen kann – ohne Bilder ist ein Pinnen nicht möglich. Es ist zum Beispiel auch nicht möglich Inhalte aus Facebook direkt zu verlinken.</p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.19.00.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1045" title="Bildschirmfoto 2012-03-14 um 14.19.00" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.19.00-300x106.png" alt="" width="300" height="106" /></a></p>
<p>Für das Pinnen der Inhalte gibt es mehrere Möglichkeiten: Es gibt ein Bookmarklet, das sich im Browser installiert – klickt man es an, wird die Website gepinnt, auf der man sich befindet. Man kann auch direkt von Pinterest-Seite aus pinnen, indem man oben rechts auf &#8220;Add&#8221; klickt. Hier kann man dann auswählen, ob man einen Pin adden, also einen Link teilen, oder eine Datei hochladen möchte. Allerdings müssen vorher sogenannte Boards erstellt werden, in die die Pins eingeordnet werden müssen. Diese Boards sortieren die Pins nach Themen. Die dritte Möglichkeit ist, den Sharing-Button &#8220;Pin It&#8221; zu nutzen, den schon einige Websites zur Verfügung stellen und in der Nähe des Facebook Like Buttons zu finden sein sollte.</p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.20.13.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1046" title="Bildschirmfoto 2012-03-14 um 14.20.13" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.20.13-300x141.png" alt="" width="300" height="141" /></a></p>
<p>Jeder Pin kann repinned, geliked oder gepinnt werden. Der Repin hat eine ähnliche Funktion wieder der Retweet in Twitter und ist sehr wichtig für die virale Verbreitung von Pins.</p>
<p>Außerdem können Pins geliked und so in der Facebook-Chronik geteilt werden; sie können per Tweet und E-Mail geteilt und über einen Embed-Code in die eigene Website integriert werden.</p>
<p><strong>Wie kann Pinterest von Unternehmen genutzt werden?</strong></p>
<p>Pinterest bietet alle Möglichkeiten der viralen Verbreitung im Internet an – und hier wird Pinterest für Marketing und E-Commerce interessant. Das Marketing kann Pinterest dazu nutzen, Inhalte und Botschaften sehr schnell an viele Menschen zu verbreiten. Verlinkt man Pins direkt mit Shops, lässt dich Pinterest sogar zum Verkauf von Produkten innerhalb des E-Commerce nutzen. Durch die eher konsumorientierte Ausrichtung des Dienstes liegen hier große Potenziale. Pinterest ist also vor allem ein <a href="http://t3n.de/news/pinterest-mehr-traffic-google-363889/">Traffic-Lieferant für andere Websites</a>.</p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.22.02.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1049" title="Bildschirmfoto 2012-03-14 um 14.22.02" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-14.22.02-300x184.png" alt="" width="300" height="184" /></a></p>
<p>Unternehmen sollten vor allem darauf achten, dass sie ihre Inhalte so aufbereiten, dass sie in Pinterest weiterverarbeitet werden können. Hierfür ist vor allem ein schönes Bild wichtig, das von Pinterest eingelesen werden kann. Dann sollte die Website einen Pin-it-Button integrieren, um das Teilen der Inhalte zu erleichtern. Natürlich kann man auch einen Unternehmensaccount einrichten und seine Inhalte selbst pinnen und hoffen, dass dem Account gefolgt und die Inhalte gerepinned werden. Allerdings sollte man hier vorsichtig vorgehen, weil wie bei allen sozialen Netzwerke die Nutzerprofile im Vordergrund stehen. Die Nutzer interessieren sich für die Inhalte anderer Nutzer und teilen diese weiter. Von Freunden gepinnte Inhalte sind authentischer und glaubwürdiger als wenn sie direkt von Unternehmen kommen. Ob sich Firmenaccounts durchsetzen hängt auch von der Bereitschaft ab, Unternehmen zu folgen. Am Beispiel Starbucks lässt sich das gut nachvollziehen. Starbucks hat einen <a href="http://pinterest.com/starbucks/">Pinterest-Account</a>, viel interessanter ist aber die <a href="http://pinterest.com/source/starbucks.com/">Source-Seite</a> von Starbucks: Hier werden alle Inhalte von Nutzern zusammengefasst, die Starbucks als Quelle verwendet haben.</p>
<p><strong>Was könnte das Erlösmodell von Pinterest werden?</strong></p>
<p>Bei jedem neuen, kostenlosen Webdienst stellt sich die Frage, welches Erlösmodell hier angedacht ist. Werbung wird es wohl kaum sein, weil es keinen Sinn ergibt, zwischen den ganzen Pins, die für sich selbst schon als Werbung funktionieren, noch Werbung zu schalten. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,820705,00.html">Spiegel Online hat berichtet</a>, dass sich Pinterest in den Nutzungsbedingungen den Verkauf hochgestellter Bilder ohne Gegenleistung vorbehält. Pinterest selbst sagt dazu, das wäre nicht das Ziel des Dienstes, und das glaube ich auch, weil das nur Ärger bringen würde – die Nutzer würden sich von Pinterest abwenden, wenn publik würde, das Pinterest wirklich Bildrechte verkauft. Was ich mir gut vorstellen kann, ist dass Pinterest irgendwann einen Warenkorb hat, also ähnlich wie Amazon als Verkaufsplattform für Dritte dient. Pinterest würde dann mit einer Provision verdienen. Onlineshops versuchen ja schon seit langem, dem Beziehungsaspekt durch &#8220;Wer dies hat, hat auch das gekauft&#8221;-Funktionen als weiteren Filter zu nutzen. Hier würde dieser Aspekt im Vordergrund stehen – Pinterest würde hiermit also viel stärker zum Stöbern als zum gezielten Einkaufen einladen.</p>
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		<item>
		<title>Die neuen Seiten in Facebook &#8211; was ändert sich fürs Marketing?</title>
		<link>http://www.dirk-middeldorf.de/die-neuen-seiten-in-facebook-was-andert-sich-furs-marketing/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[facebook beratung]]></category>
		<category><![CDATA[facebook Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[facebook seite]]></category>
		<category><![CDATA[facebook unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat mal wieder die Seiten geändert – Vorbild ist die neue Chronik in den Profilen, was es den Seitenbetreibern einfacher macht, sich schnell in die neue Struktur einzuarbeiten.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat mal wieder die Seiten geändert – Vorbild ist die neue Chronik in den Profilen, was es den Seitenbetreibern einfacher macht, sich schnell in die neue Struktur einzuarbeiten.</p>
<p>Folgende Dinge haben sich geändert:</p>
<p><strong>1. Neues Design</strong></p>
<p>Titelbild und zweispaltiger Stream wurden von der Chronik übernommen. Den Nutzen des Titelbildes habe ich nicht wirklich verstanden – es hat keinerlei virale Funktion und versperrt den Blick auf das Wesentliche. Vielleicht wurde hier eine Konzession an diejenigen Seitenbetreiber gemacht, die ihre Seite partout wie ein Website aufbauen wollen. Gleichwohl lassen sich hier gut Markenbotschaften unterbringen.</p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-15.33.22.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1055" title="1. FC Köln Facebook Page" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-15.33.22-300x134.png" alt="" width="300" height="134" /></a></p>
<p><strong>2. Neue Navigation</strong></p>
<p>Die Navigation bzw. die Tabs der Seite ist nun unter dem Titelbild untergebracht. Fotos haben hier ihren festen Platz. Für drei weitere Tabs ist Platz, um Facebook-Apps zu integrieren. Insgesamt können acht Tabs untergebracht werden. Eines davon ist für die &#8220;Gefällt mir&#8221;-Angaben reserviert. Letztendlich müssen sich die Seitenbetreiber aber auf drei Tabs fokussieren.</p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-15.33.39.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1056" title="1. FC Köln Facebook Page" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-15.33.39-300x64.png" alt="" width="300" height="64" /></a></p>
<p><strong>3. Wegfall des Default Landing Tabs und &#8220;Oben fixieren&#8221;</strong></p>
<p>Es ist nicht mehr möglich, eine Default-Landing-Tab festzulegen, also zu bestimmen, auf welchem Tab die User landen, wenn sie die Seite aufrufen. Sie landen nun immer auf der Chronik. Allerdings ist es nun möglich, Postings in der Chronik zu fixieren, das heißt, sie werden dann immer oben im Stream angezeigt. Eine nette Möglichkeit, um Themen zu priosieren. Allerdings lässt sich nur ein Posting fixieren, was die Möglichkeiten wiederum begrenzt. Nach sieben Tagen wird die Fixierung automatisch entfernt.</p>
<p><strong>4. Nachrichten</strong></p>
<p>Erstmals ist es möglich an Seiten E-Mails zu senden. Diese können natürlich beantwortet werden, es ist aber weiterhin nicht möglich, Profile, die die Seite geliked haben, direkt anzuschreiben. Die Nachrichten verpflichten Seitenbetreiber dazu, Anfragen schnell zu bedienen. Je nachdem, wie viele Anfragen eingehen, entsteht hier schnell ein Mehraufwand. Nutzer werden sicher keine längeren Responsezeiten als bei einer E-Mail akzeptieren. Allerdings ist es möglich, die Nachrichten-Option abzuschalten. (Bearbeiten &#8211;&gt; Genehmigungen verwalten &#8211;&gt; Beim Abschnitt &#8220;Nachrichten&#8221; das Häkchen wegnehmen).</p>
<p><strong>5. Filtern des Streams</strong></p>
<p>Der Nutzer kann nun den Stream nach folgenden Möglichkeiten filtern: Aktivitäten von Freunden, Beträge der Seite und Beiträge von anderen sowie &#8220;Höhepunkte&#8221;, die die Posting mit der höchsten Interaktivität aus den drei vorgenannten Filtern zusammenfassen.</p>
<p><strong>6. Meilensteine</strong></p>
<p>Analog zu den Lebensereignissen in der Chronik können nun Meilensteine posten. Eine schöne Möglichkeit, wichtigen Stationen eines Unternehmens Gewicht zu verleihen.</p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-15.36.19.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1057" title="Bildschirmfoto 2012-03-14 um 15.36.19" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-15.36.19-300x236.png" alt="" width="300" height="236" /></a></p>
<p><strong>7. Administrationsbereich</strong></p>
<p>Der Administrationsbereich ist die stärkste Neuerung. Schön übersichtlich lassen sich Likes und Kommentare, neue Gefällt-mir-Angaben und der Posteingang beobachten. Die Statistiken sind hier ebenfalls untergebracht. An ihnen hat sich nichts verändert.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Auch wenn sich grafisch die Seiten erheblich verändert haben bleibt der Mehrwert für Seitenbetreiber zunächst gering. Mal sehen, welche Ideen aus aus den neuen Möglichkeiten gefunden werden können. Und die neuen Seiten ändern nichts daran, dass der Newsfeed das Wichtigste in Facebook ist. Gerade mal ein Bruchteil der Facebook-User rufen eine Seite, die sie geliked haben, ein zweites Mal auf. Liked man eine Seite über die Like-Box auf einer Website, ist es sogar gut möglich, dass man die Seite nie aufruft, aber dennoch über den Newsfeed immer auf dem neuesten Stand ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir brauchen unbedingt eine Facebook-Seite! Wirklich?</title>
		<link>http://www.dirk-middeldorf.de/wir-brauchen-unbedingt-eine-facebook-seite-wirklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 13:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[facebook beratung]]></category>
		<category><![CDATA[facebook Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[facebook seite]]></category>
		<category><![CDATA[facebook unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 20 Millionen Deutsche bei Facebook – als Unternehmen muss man einfach dabei sein. Ist das wirklich so? Nein. Nur wenn die Facebook-Seite verspricht, erfolgreich zu werden. Und dafür müssen viele Faktoren ineinander greifen. Dies gilt vor allem, für Unternehmen, die Facebook  in ihre Kunden- und Mitarbeiterkommunikation integrieren wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 20 Millionen Deutsche bei Facebook – als Unternehmen muss man einfach dabei sein. Ist das wirklich so? Nein. Nur wenn die Facebook-Seite verspricht, erfolgreich zu werden. Und dafür müssen viele Faktoren ineinander greifen. Dies gilt vor allem, für Unternehmen, die Facebook  in ihre Kunden- und Mitarbeiterkommunikation integrieren wollen.</p>
<p>Beim Erstellen einer Seite bietet Facebook zunächst sechs Nutzungsoptionen an:</p>
<p><strong>Lokales Unternehmen oder Ort</strong></p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.50.43.png"><img class="alignnone size-full wp-image-995" title="Lokales Unternehmen oder Ort" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.50.43.png" alt="Lokales Unternehmen oder Ort" width="292" height="292" /></a></p>
<p>Diese Seiten sind für lokale Unternehmen gedacht wie Restaurants, Einzelhandel, Kinos etc. Die Seiten werden mit „Facebook Orte“ verknüpft, also mit verschiedenen Funktionen wie zum Beispiel dem „Einchecken“ per Smartphone erweitert. Ein gutes Beispiel ist der Kölner Blumenladen <a href="https://www.facebook.com/BluetenrauschKoeln">Blütenrausch</a>. Diese Seiten werden in der Regel vom Inhaber des Geschäfts betrieben. Die Anzahl der Likes sind naturgemäß nicht so hoch, wichtiger ist hier, dass die Kommunikation mit den Kunden funktionert.</p>
<p><strong>Marke oder Produkt</strong></p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.08.png"><img class="alignnone size-full wp-image-997" title="Marke oder Produkt" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.08.png" alt="Marke oder Produkt" width="292" height="291" /></a></p>
<p>Hier ist die Marketing-Abteilung gefragt. Diese Seiten werden normalerweise in größere Markenkampagnen eingebettet oder repräsentieren eine Marke insgesamt. Beispiele: <a href="https://www.facebook.com/porsche">Porsche</a>, <a href="https://www.facebook.com/ferrero.kinderriegel">Kinder Riegel</a>. Logischerweise sind  hier vor allem große Reichweiten das Ziel.</p>
<p><strong>Künstler, Band oder öffentliche Person</strong></p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.20.png"><img class="alignnone size-full wp-image-998" title="Künstler, Band oder öffentliche Person" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.20.png" alt="Künstler, Band oder öffentliche Person" width="287" height="288" /></a></p>
<p>Persönlichkeiten aus Film, Musik, Politik, Sport etc. können sich hier darstellen und mit ihren Fans kommunizieren. Beispiele: <a href="https://www.facebook.com/Metallica">Metallica</a> (23 Mio. Likes!), <a href="https://www.facebook.com/AngelaMerkel">Angela Merkel</a>.</p>
<p><strong>Unterhaltung</strong></p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.30.png"><img class="alignnone size-full wp-image-999" title="Unterhaltung" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.30.png" alt="Unterhaltung" width="289" height="289" /></a></p>
<p>Fernsehsender, Kinofilme oder auch Plattenfirmen können hier eine Fankommunikation aufbauen. Beispiel: <a href="https://www.facebook.com/DieMuppets">Die Muppets</a>.</p>
<p><strong>Guter Zweck oder Gemeinschaft</strong></p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.43.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1000" title="Guter Zweck oder Gemeinschaft" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.51.43.png" alt="Guter Zweck oder Gemeinschaft" width="288" height="289" /></a></p>
<p>Wie der Name sagt, kann hier vor allem gesellschaftlichen Interessen Gehör verleiht oder eine Gemeinschaft vertreten werden.</p>
<p><strong>Unternehmen, Organisation oder Institution</strong></p>
<p><a href="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.50.55.png"><img class="alignnone size-full wp-image-996" title="Unternehmen, Organisation oder Institution" src="http://www.dirk-middeldorf.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.50.55.png" alt="" width="291" height="291" /></a></p>
<p>Während bei allen fünf vorangegangen Möglichkeiten, Zweck und Ziel ziemlich klar sind, liegt hier der Teufel im Detail. Etwas pauschal gesagt ist hier im Unternehmensbereich der gesamte Mittelstand vertreten, der Facebook für die Corporate Communications nutzen will. Hier ist die Gefahr des Scheiterns, sprich eine Seite aufzubauen, die niemanden interessiert, am größten. Dies gilt vor allem dann, wenn mit der Seite kein konkretes Ziel wie zum Beispiel Recruiting verknüpft ist.</p>
<p>Ich habe deshalb für eine Checkliste mit vier Fragen zusammengestellt, die bei der Entscheidungsfindung helfen sollen, ob man Facebook für die Unternehmenskommunikation nutzen sollte.</p>
<p><strong>1. Passt Facebook zur Führungskultur?</strong></p>
<p>Social Media muss von oben gewollt und vorgelebt werden. Basis dafür ist eine intensive persönliche Nutzungserfahrung zumindest eines größeren Teils der Führungskräfte und die Bereitschaft, über Social Media offen zu kommunizieren. Ein ganz wichtiger Punkt: Verbietet ein Unternehmen die Internetnutzung während der Arbeitszeit, kann eine authentische Kommunikation im Social Web nicht funktionieren.</p>
<p><strong>2. Passt Facebook zu den Mitarbeitern?</strong></p>
<p>Die Mitarbeiter sind diejenigen, die eine authentische Kommunikation in sozialen Netzwerken am Leben halten. Dies kann nicht nur einzig der Marketingabteilung überlassen werden – ihre Aufgabe ist es, die Facebook-Seite zu konzipieren, zu steuern und die Mitarbeiter in die Kommunikation zu integrieren.</p>
<p>Wichtig ist es, ein Hand voll Mitarbeiter zu haben, die Spaß daran haben, die Seite zu betreiben. Idealerweise stellen sich Mitarbeiter aus allen Funktionsbereichen des Unternehmens zur Verfügung und bilden ein bunt gemischtes Facebook-Team.</p>
<p>Ebenfalls von Vorteil ist es, wenn es genügend Mitarbeiter gibt, die zwar selbst nicht am Betrieb der Seite beteiligt sind, aber durch Kommentare und Likes die Seite am Leben halten – gerade in der Aufbauzeit der Facebook-Seite.</p>
<p>Das kann alles nur gelingen, wenn die Mitarbeiter mehrheitlich in Facebook bereits aktiv und bereit sind, sich mit Ihrem Arbeitgeber zu identifizieren. Ein eher autoritär strukturiertes Unternehmen wird es schwer haben, Mitarbeiter zur Kommunikation in Facebook zu bewegen, da die Angst negativer Konsequenzen zum Beispiel bei kritischen Äußerungen groß ist. Unternehmen aus Branchen mit eher negativem Image, wie zum Beispiel Callcenter oder Zeitarbeitsfirmen, werden wegen des niedrigen Identifikationsgrads Probleme bekommen, eine relevante Anzahl von Mitarbeitern zu integrieren. Solche Firmen könnten Facebook aber nutzen, um an ihrem Image zu arbeiten.</p>
<p><strong>3. Passt eine Facebook-Seite zu den Kunden des Unternehmens?</strong></p>
<p>Facebook funktioniert am besten für bekannte Consumer-Marken oder bekannte Persönlichkeiten. Je weiter das Unternehmen davon entfernt ist, desto schwieriger wird es, dass die Facebook-Seite geliked und die Inhalte weiterverbreitet werden. Für unbekannte Marken wird es sehr schwer, sich in Facebook zu behauptet. Hier braucht man präzise Use-Cases um wenigstens über 1.000 Likes zu kommen. Für Unternehmen im B2B-Bereich ist es unverzichtbar, der Facebook-Seite ein präzises Ziel zu geben wie zum Beispiel Recruiting.</p>
<p>Je unbekannter die Marke, desto wichtiger wird es, einzelne Facebook-Nutzer zu integrieren. Facebook lebt von den persönlichen Profilen, wenn diese Profile nicht in größerem Maße Ziel der Seiten-Ansprache sein können, ist ein Dümpeln bei 100 oder 200 Likes vorprogrammiert. Auch hier muss man also erst einmal schauen: Sind meine Kunden über Facebook überhaupt ansprechbar?</p>
<p><strong>4. Hat das Unternehmen etwas zu erzählen, das zur Interaktion anregt?</strong></p>
<p>Eine Facebook-Seite zu erstellen dauert nicht länger als 30 Minuten. Und dann? Bevor man eine Facebook-Seite erstellt, sollte man sich fragen, was man überhaupt zu erzählen hat. Pressemeldungen posten reicht nicht aus. Externe Content-Quellen wie die eigene Website oder das eigene Blog sind sehr hilfreich, aber ebenfalls nicht ausreichend. Eigener Facebook-Content muss erstellt werden. Besonders geeignet sind Bilder, Videos, Umfragen – also alles, was zu einer Reaktion animiert.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Überlegen Sie sich genau, ob sie wirklich mit einer Seite bei Facebook vertreten sein wollen. Oft wird gesagt, es schade ja nicht dabei zu sein. „Wir bauen die Seite mal auf und dann schauen wir mal, wie sich das entwickelt.“ Dabei wird vergessen, dass eine Facebook-Seite mit wenig Likes nicht gerade schmeichelhaft ist. Für ein Unternehmen aus der Kommunikationsbranche kann eine erfolglose Facebook-Seite hingegen sogar schädlich sein. Wer glaubt einem Unternehmen, kompetent in Kommunikationsaufgaben zu sein, wenn es seine eigene Facebook-Seite nicht an den Start kriegt?</p>
<p><strong>Alternative zur Seite: Der Like-Button</strong></p>
<p>Wenn man sich gegen eine Facebook-Seite entscheidet, heißt das aber nicht, dass man sich von der Facebook-Kommunikation ausschließt: Die so genannten Like-Buttons reicht oft völlig aus, Inhalte von der eigenen Website in Facebook zu bringen, sie dort zu diskutieren und viral weiter verbreiten zu lassen. Diese Buttons sind schnell installiert, und mit einem Klick lassen sich Inhalte auf Facebook-Profilen teilen.</p>
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		<title>Facebook: Was bringt die neue Chronik?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[facebook Chronik]]></category>
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		<category><![CDATA[facebook neue timeline]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit ein paar Wochen ist die neue Darstellung der Profile in Facebook erhältlich, die sog. Chronik bzw. Timeline. Die Reaktionen der User sind verhalten, und viele Fragen sich, welchen Nutzen sie aus der neuen Chronik ziehen können. Die Veränderungen sind tatsächlich begrenzt, die neuen Möglichkeiten sind aber nicht ohne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Wochen ist die neue Darstellung der Profile in Facebook erhältlich, die sog. Chronik bzw. Timeline. Die Reaktionen der User sind verhalten, und viele Fragen sich, welchen Nutzen sie aus der neuen Chronik ziehen können. Die Veränderungen sind tatsächlich begrenzt, die neuen Möglichkeiten sind aber nicht ohne.</p>
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<p><script>(function(d, s, id) {
  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];
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<p>Die Chronik ist folgendermaßen aufgebaut: Ganz oben befindet sich das neue Titelbild, darunter folgt eine Leiste mit Profilbild und Zusammenfassungen des Infobereichs, der Freunde, der Fotos und weiterer geteilter Inhalte.</p>
<p>Darunter steht die eigentliche Chronik in zwei Spalten. Die linke Spalte beginnt mit dem Publisher-Fenster, rechts stehen zunächst eine Auswahl der Freunde sowie die neuesten Aktivitäten. Darunter werden abwechselnd links und rechts die geteilten Inhalte aufgelistet. Scrollt man auf die Chronik, erscheint am Kopf eine Navigationsleiste, mit der die Inhalte inhaltlich (&#8220;Chronik&#8221; &#8230;) und zeitlich (&#8220;Jetzt&#8221; &#8230;) gefiltert werden können. Neu ist die Möglichkeit, nach kompletten Jahren zu filtern.</p>
<p><strong>Das Titelbild</strong></p>
<p>Das neue Titelbild am Kopf erstreckt sich über die gesamte Breite des Profils. Genug Platz für allerlei Eitelkeiten, viel Sinn ist hier erst einmal nicht zu entdecken. Vermutet werden darf aber, dass hiermit vor allem Drittparteien die Möglichkeit gegeben werden soll, das Titelbild für weitere Verwertungsideen zu nutzen. So bietet zum Beispiel das Unternehmen moo.com sog.  <a href="http://uk.moo.com/products/facebook-cards.html">Facebook Cards</a> an &#8211; das Titelbild kann hier als gedruckte Visitenkarte bestellt werden. Eine werbliche Nutzung der Titelbilder ist allerdings laut Facebook-regeln nicht erlaubt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Timeline Apps</strong></p>
<p>Mit den <a href="https://www.facebook.com/about/timeline/apps">Timeline Apps</a> kann man seine eigene Chronik mit Aktivitäten in anderen Webanwendungen verbinden. Facebook erwartet hier, dass die Nutzer die Timeline-Apps nutzen, um sich mit seinen Interessen zu präsentieren. Ein Beispiel: Die Timeline-App von Daily Motion, einem Videoportal ähnlich You Tube. Installiert man die App in seinem Profil und loggt sich via Facebook Connect in Daily Motion ein, erscheinen die angeschauten Videos in der eigenen Chronik.</p>
<p>Das war natürlich auch schon auf den alten Profilen möglich – mit den Timeline Apps soll dieses Nutzungsszenario des eigenen Profils weiter in den Vordergrund rücken.</p>
<p><strong>Lebensereignisse</strong></p>
<p>Facebook hat den Infobereich in den Profilen um die Lebensereignisse erweitert. Hier können Inhalte aus verschiedenen Zeitpunkten des eigenen Lebens hervorgehoben werden. Die Option kann auf vielfältige Weise genutzt werden, etwa als Lebenslauf für die berufliche Karriere oder der Präsentation verschiedener Reiseaktivitäten inkl. Bildern uns Videos.</p>
<p><strong>Das Aktivitätenprotokoll</strong></p>
<p>Mit dem Aktivitätenprotokoll kann man steuern, welche Aktivitäten in der Chronik dargestellt werden sollen und welche nicht. Rechts in der Liste erscheint zusätzlich zu der schon bekannten Inline-Publikumsauswahl, also der Zielgruppeneingrenzung, ein Kreis, mit dem die Darstellung in der Chronik gesteuert werden kann.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Bei der Einschätzung der Möglichkeiten der neue Chronik sollte bedacht werden, dass die meisten der deutschen Nutzer erst seit 2009/2010 angemeldet sind. Stellt man sich aber vor, wie viele Inhalte in einigen Jahren eingestellt werden und wie diese zeitlich eingeordnet und mit Mediendateien angereichert werden können, wird klar welches Potenzial Facebook als öffentliches Tagebuch in Zukunft haben wird. Stellt man seine Inhalte immer verantwortungsbewusst und mit Rücksicht auf die eigene Privatsphäre ein, steht einem eine nie da gewesene Möglichkeit, auf seine Lebensereignisse zurückzublicken, zur Verfügung.</p>
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		<title>10 Facebook-Tipps: Zeit sparen und Nerven schonen!</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 17:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Chat Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Einladungen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Tipps Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Tipps Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Tipps zeit sparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die digitale Kommunikation ist zur Echtzeitkommunikation geworden – und diese kann sehr zeitraubend sein. Ich habe deshalb 10 Tipps für zum Zeitsparen und Nervenschonen in Facebook zusammengestellt – die Grundidee dabei: Filtern, filtern, filtern ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Kommunikation ist zur Echtzeitkommunikation geworden – und diese kann sehr zeitraubend sein. Ich habe deshalb 10 Tipps für zum Zeitsparen und Nervenschonen in Facebook zusammengestellt – die Grundidee dabei: Filtern, filtern, filtern &#8230;</p>
<p><strong>1. Listen benutzen</strong></p>
<p>Die Listen kann man für viele Filter verwenden. Details dazu in meinem Blogpost <a title="Neues bei Facebook: Listen &amp; Abonnements" href="http://www.middeldorf-webservices.de/neues-bei-facebook-listen-abonnements/">Neues bei Facebook: Listen &amp; Abonnements</a>. Wenn der News-Stream (die Neuigkeiten) zu sehr nervt und das Filtern zu lästig ist, empfiehlt es sich, den Stream gar nicht mehr zu verwenden und nur noch die neuen Meldungen in den Listen zu lesen. Eine Zahl gibt an, wie viele News bzw. ob es überhaupt News gibt. Listen sollten einmalig angelegt werden, um auch viele der folgenden Tipps nutzen zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Den Stream filtern</strong></p>
<p>Es gibt einige Spezialisten, die in schlaflosen Nächten ein You-Tube-Video nach dem anderen posten. Derer kann man sich entledigen, indem man den News-Stream filtert. Jedes Posting hat rechts ein Pulldown-Menü. Im unteren Teil kann man die sog. Abonnements von Personen verbergen. Dies funktioniert auch für Seiten und Anwendungen wie zum Beispiel Spiele – hier werden dann &#8220;Beiträge&#8221; verborgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Eventeinladungen blocken</strong></p>
<p>Man kennt das: Irgendeine Person in irgendeiner anderen Stadt lädt immer wieder zu Events ein. Diese Personen kann man blocken. Einfach auf der Event-Seite absagen, dann kann man auf einen kleinen Stop-Button klicken – und erhält nie wieder Einladungen dieser Person. Kann man auch rückgängig machen unter <a href="https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy">https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy</a> &#8211;&gt; Blockierte Personen und Anwendungen &#8211;&gt; Veranstaltungseinladungen blockieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4. Verfügbarkeit des Chats einschränken</strong></p>
<p>Der Chat ist eigentlich ein super Sache, allerdings wird er schnell mal ausgestellt, wenn sich gelangweilte Mitmenschen zu oft melden, um ein wenig zu plaudern. Die Verfügbarkeit des Chats kann man einschränken. Bestimmten Personen wird man dann nie wieder als verfügbar angezeigt, obwohl man online ist. Dies erledigt man durch das Ein- oder Auszuschließen von Listen. Im Chat auf den Stern klicken, &#8220;verbergen&#8221; oder &#8220;anzeigen&#8221; wählen und entsprechende Listen auswählen. Ausgeschlossene Personen werden allerdings auch im eigenen Chat nicht mehr als verfügbar angezeigt. Versucht doch jemand zu Chatten, landen die Nachrichten im Posteingang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5. Benachrichtigungen abschalten</strong></p>
<p>Wer Facebook als Echtzeit-Medium benutzt braucht eigentlich keine E-Mail-Benachrichtigungen mehr. In den Kontoeinstellungen können die Benachrichtigungen <a href="https://www.facebook.com/settings?tab=notifications">abgeschaltet werden</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6. Unterhaltungen verlassen</strong></p>
<p>Ebenfalls nervig sind Mails an größere Gruppen – jede einzelne Antwort landet im Posteingang und muss gecheckt werden. Man kann diese Unterhaltungen einfach verlassen: Oben im Pulldown-Menü &#8220;Optionen&#8221; &#8220;Unterlassung verlassen&#8221; auswählen – fertig. Allerdings werden die anderen Empfänger der Mail darüber informiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>7. Gruppen verlassen</strong></p>
<p>Ein großes Ärgernis ist es, Gruppen hinzugefügt werden ohne dass vorher gefragt wird. Am besten sofort wieder verlassen: Oben rechts auf den Stern klicken und die Gruppe verlassen. Man kann auch in der Gruppe bleiben und nur die Benachrichtigungen abstellen: Oben rechts &#8220;Benachrichtigungen&#8221; abstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>8. Fakeprofile ignorieren</strong></p>
<p>Es gibt immer noch einige &#8220;Marketingprofis&#8221; die Profile statt Seiten für Produkte, Dienstleistungen, Marken etc. verwenden. Nimmt man diese Freundschaftseinladungen an, ist Spam vorprogrammiert. Konsequent ignorieren und im Zweifel die darauf folgende Frage &#8220;Kennst du &#8230; außerhalb von Facebook&#8221; verneinen. Auch zukünftige Anfragen werden hiermit unterbunden.</p>
<p><strong>9. Benachrichtigungen enger Freunde abstellen</strong></p>
<p>Nutzt man den &#8220;Enge Freunde&#8221;-Stream, ist die Benachrichtigungsfunktion dieser Liste überflüssig: Liste auswählen, oben rechts &#8220;Benachrichtigungen&#8221; ausstellen. Die &#8220;Enge Freunde&#8221;-Liste ist die einzige, die diese Option hat – andere Listen benachrichtigen von Vornherein nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>10. Blockierungen verwalten</strong></p>
<p>Hat man alle diese Tipps beherzigt, sollten die Anzahl der Meldungen, Mails, Chats und Benachrichtigungen merklich zurückgegangen und gleichzeitig die Qualität der Beiträge verbessert und ihre Relevanz erhöht worden sein. Zum Schluss sollte man aber noch mal ein Blick auf seine Privatsphäre-Einstellungen werfen. Hier werden die Blockierungen von Anwendungen und Personen <a href="https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&amp;section=block&amp;h=daf626afa0d095b03e7ccc2d5fa42555">zentral verwaltet</a>. Als letztes Mittel lassen sich hier Personen komplett blockieren. Anwendungsanfragen spezieller Personen können unterbunden werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unternehmensseiten bei Google+ &#8211; Jetzt starten?</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensseiten Google+]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensseiten Google+ Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensseiten Google+ Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem gibt es bei Google+ die Unternehmensseiten – Googles Angriff auf die Seiten bei Facebook. Die Marketing-Verantwortlichen von Unternehmen sollten sich nun also fragen, ob sie jetzt hier einsteigen und eine weitere Social-Media-Aktivität pflegen oder besser abwarten sollen, ob sich ein guter Use-Case findet, der auch eigene Initiativen sinnvoll erscheinen lässt. Daher habe ich mir ein paar Seiten angesehen und dann selber eine Unternehmensseite erstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem gibt es bei Google+ die Unternehmensseiten – Googles Angriff auf die Seiten bei Facebook. Die Marketing-Verantwortlichen von Unternehmen sollten sich nun also fragen, ob sie jetzt hier einsteigen und eine weitere Social-Media-Aktivität pflegen oder besser abwarten sollen, ob sich ein guter Use-Case findet, der auch eigene Initiativen sinnvoll erscheinen lässt. Daher habe ich mir ein paar Seiten angesehen und dann selber eine Unternehmensseite erstellt. Zuerst die Beispiele:</p>
<p><a href="https://plus.google.com/u/0/104645455381580852026/posts"><strong>BMW Deutschland</strong></a></p>
<p>Die Seiten in Google+ sind ganz ähnlich aufgebaut wie in Facebook. Am Kopf befindet sich eine Leiste mit 5 Bildern, die sog. Fotowand, die BMW für einen Banner nutzt, der für ein Gewinnspiel eingesetzt wird. Ein ziemlich ungeeignetes Mittel, wie sich herausstellt, wenn man auf eines der Bilder klickt. Die Bilder werden nicht größer, ergeben einzeln keinen Sinn, und lediglich in der Bildunterschrift kann gelesen werden, wie man denn nun an den ausgelobten BMW kommt. Dort findet sic eine URL, die nicht angeklickt werden kann.</p>
<p>Ansonsten gibt es nicht viel. Neben der Fotowand hat BMW noch weitere Alben angelegt, es gibt einen &#8220;Über Mich&#8221;-Bereich, wo man sich fragt, warum der so heißt, wenn es hier um Unternehmensseiten und nicht um ein Profil geht, und eine Videosektion, die aber von BMW nicht genutzt wird.</p>
<p>Die Postings sind ähnlich wie bei Facebook aufgebaut – Reaktionen darauf gibt es kaum. Kein Wunder: Die Seite hat 105 &#8220;+1&#8243;, so werden die Likes bei Google+ genannt.</p>
<p><strong><a href="https://plus.google.com/u/0/117575809843355974839/posts">Starbucks Coffee</a></strong></p>
<p>Starbucks wurde schon bei der Vorankündigung der Seiten von Google als Beispiel in Screenshots gezeigt – bei einem populären, weltweit agierenden Unternehmen aus den USA sollte hier eigentlich etwas mehr los sein. Aber das Ergebnis ist genauso ernüchternd. Die Fotowand zeigt schöne Bilder von Kaffee und viel passiert auch hier nicht: eine Handvoll Reaktionen auf Beiträge – &#8220;445 geben hierfür ein +1&#8243;, gerade mal 72 haben Starbucks zu ihren Kreisen – das sind die Freundeslisten in Google+ – hinzugefügt, wohingegen Starbucks selbst dies über 4.000-mal getan hat.</p>
<p><strong><a href="https://plus.google.com/u/0/106419678219919655169/posts">Spiegel Online</a></strong></p>
<p>Die Onlineausgabe des Hamburger Nachrichtenmagazins hat offensichtlich nach Erstellung der Seite gleich wieder abgedankt und erst gar keine Inhalte eingestellt. In Facebook sehr erfolgreich haben die Verantwortlichen hier wohl schnell gemerkt, dass der Aufwand nicht lohnt und kaum Nutzer erreicht werden können.</p>
<p><strong>Wie erstellt man eine Google+-Seite?</strong></p>
<p><a href="https://plus.google.com/u/0/pages/create ">https://plus.google.com/u/0/pages/create</a> aufrufen.</p>
<p>Kategorie auswählen, Name, URL, Unterkategorie und Zielgruppe festlegen und Seite erstellen.</p>
<p>Motto und Profilfoto hinzufügen.</p>
<p>Die eigenen Kreise informieren. Genauso wie bei Facebook können nur mit Profilen verknüpfte Personen direkt angesprochen werden. Eventuell lohnt es sich also, vorher einen Kreis mit der richtigen Zielgruppe zu erstellen und diesen Schritt erst einmal zu überspringen.</p>
<p>Um zwischen dem eigenen Profil und einer Seite hin und her zu wechseln, muss man dies vorab im Menü unter dem Profil-Seitenlogo auswählen.</p>
<p>Google+ führt den Seitenbetreiber nun durch die Möglichkeiten, mit der Seite zu arbeiten: Postings erstellen und die sog. Google+-Box auf der eigenen Website einrichten, um dort auf die Seite hinzuweisen und dazu einzuladen, ihr zu folgen. Google bietet außerdem einen Link zur Seite an und empfiehlt die Kreise – das Herzstück von Google+ – zu pflegen.</p>
<p>Außerdem gibt es noch die Features &#8220;Google+ Direkt&#8221;, um die Seite direkt mit der Google-Suche zu verbinden, die sog. &#8220;Hangouts&#8221;, der Videochat von Google+, sowie die sowie die &#8220;+1-Schaltfläche&#8221;, Googles Pendant zur Likebox von Facebook.</p>
<p>Dann bleibt noch die Möglichkeit, Fotos zur Fotowand hinzuzufügen: oben rechts auf Profil bearbeiten klicken, auf die weiße Fläche mit dem Text &#8220;Hier können Sie Fotos hinzufügen&#8221; klicken und die Fotos hinzufügen. Dann die Fotos aufrufen und Bildunterschriften ergänzen.</p>
<p>Zuletzt kann man den Bereich &#8220;Über mich&#8221; erstellen: Eine kurze Beschreibung, Kontaktinformationen und die Website, die man aber beim Erstellen der Seite schon angeben konnte. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, in der Profilbearbeitung rechts in der Leiste für das Unternehmen interessante Links ins Web zu erstellen. Diese finden sich dann im Bereich &#8220;Über mich&#8221;.</p>
<p>Nun kann das Posten von Beiträgen beginnen. Auch dies funktioniert ganz ähnlich wie bei Facebook. Link, Foto oder Video verlinken, wenn es gewünscht ist, den Standort verlinken, Zielgruppe festlegen und teilen.</p>
<p><a href="https://plus.google.com/u/0/b/117892971417736524057/">Hier der Link zur neuen Google+-Seite von MIDDELDORF Webservices.</a></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Eine Google+-Seite ist schnell und relativ unkompliziert erstellt, zu fragen ist aber, ob der danach folgende Pflege-Aufwand an dieser Stelle wirklich Sinn ergibt. Ich würde im Zweifel heute davon abraten, weil der Nutzen einfach zu gering ist. Folgende Gründe sprechen dafür:</p>
<ul>
<li>Google+ legt zwar gute Zahlen zur Nutzung vor, wirklich los ist da aber nicht viel, wie die Zahlen in den Beispielen oben zeigen. Es ist nicht davon auszugehen, dass es einen relevanten Anteil Nutzer von Communitys gibt, die zwar Google+, nicht aber Facebook nutzen. Ich erreiche mit Google+ also kaum jemanden.</li>
<li>Es gibt keinen wirklichen USP gegenüber Facebook, alles ist mehr oder weniger dem großen Vorbild nachempfunden. Warum also sollten sich die Nutzer mit einer Google+-Seite auseinander setzen, wenn es schon eine viel besser funktionierende Seite gibt?</li>
<li>Es gibt keine Apps. Die Möglichkeiten, die Seite zu nutzen sind also sehr begrenzt. Im Prinzip kann ich nur Beiträge teilen und ein paar Fotos hochladen – das war&#8217;s.</li>
<li>Es gibt keine Statistiken, ich kann also nur sehr schwer tracken, wie meine Seite genutzt wird und entsprechend reagieren. <a href="http://www.middeldorf-webservices.de/die-neuen-facebook-statistiken-schnell-die-wichtigsten-kennzahlen-erfassen/">Hier ist Facebook Welten voraus.</a></li>
</ul>
<p>Ich würde dazu raten erstens abzuwarten, bis sich die die Nutzung von Google+ deutlich so verbessert, dass die Community eine ernsthafte Konkurrenz zu Facebook darstellt, und zweitens, bis Google+ innovative Tools zur Verfügung stellt, die einen Mehrwert gegenüber Facebook bieten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook: Privatsphäre-Einstellungen aktualisieren!</title>
		<link>http://www.dirk-middeldorf.de/facebook-privatsphare-einstellungen-aktualisieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 12:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hat Facebook die Privatsphäre-Einstellungen geändert – jeder, dem seine Privatsphäre in Facebook wichtig ist, sollte dies zum Anlass nehmen, die Einstellungen mal wieder zu überarbeiten. Und so geht's:

Zunächst einmal ist die so genannte Inline-Publikumsauswahl wichtig. Das bedeutet, dass man für alles, was man postet, einzeln festlegen kann, welches Publikum erreicht werden soll. Im Publisher-Fenster gibt es dafür ein Auswahlmenü. Wenn man Privates posten will, eignet sich zum Beispiel die Option "Freunde ohne Bekannte". Hierzu muss man allerdings vorher die Liste "Bekannte" verwalten und pflegen Wie das geht habe ich im Beitrag Neues bei Facebook: Listen &#038; Abonnements erklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hat Facebook die <a href="https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy">Privatsphäre-Einstellungen</a> geändert – jeder, dem seine Privatsphäre in Facebook wichtig ist, sollte dies zum Anlass nehmen, die Einstellungen mal wieder zu überarbeiten. Und so geht&#8217;s:</p>
<p>Zunächst einmal ist die so genannte Inline-Publikumsauswahl wichtig. Das bedeutet, dass man für alles, was man postet, einzeln festlegen kann, welches Publikum erreicht werden soll. Im Publisher-Fenster gibt es dafür ein Auswahlmenü. Wenn man Privates posten will, eignet sich zum Beispiel die Option &#8220;Freunde ohne Bekannte&#8221;. Hierzu muss man allerdings vorher die Liste &#8220;Bekannte&#8221; verwalten und pflegen Wie das geht habe ich im Beitrag <a title="Neues bei Facebook: Listen &amp; Abonnements" href="http://www.middeldorf-webservices.de/neues-bei-facebook-listen-abonnements/">Neues bei Facebook: Listen &amp; Abonnements</a> erklärt.</p>
<p>Möglich ist auch eine benutzerdefinierte Einstellung, mit der man Listen ausschließen kann. Durch die neue Option kann man zum Beispiel alle beruflichen Kontakte ausschließen. Auch hier muss vorher eine Liste erstellt werden, und die Liste muss mindestens drei Personen beinhalten. Auch einzelne Personen kann man ausschließen.</p>
<p>Die dritte Möglichkeit ist, die weiteren angelegten oder automatisch erstellten Listen als Zielgruppe festzulegen.</p>
<p>Man sollte hier allerdings dennoch vorsichtig sein, da die geteilten Informationen auch von anderen Personen geteilt werden und damit die eigene Zielgruppe verlassen können. Privates gehört schlicht und einfach nicht auf die Pinnwand, sondern ins Nachrichtensystem.</p>
<p>Einige mobile Apps für Facebook verfügen nicht über eine Inline-Publikumsauswahl. Hierfür können aber Standard-Einstellungen festgelegt werden.</p>
<p>Die eigentlichen Privatsphäre-Einstellungen sind nun in 5 Bereiche aufgeteilt: Funktionsweise von Verbindungen, Funktionsweise von Markierungen, Anwendungen und Webseiten, &#8220;Beschränke das Publikum für ältere Beiträge&#8221;, blockierte Personen und Anwendungen.</p>
<p><strong>Funktionsweise von Verbindungen</strong></p>
<p>Hier wird festgelegt, von wem das Profil überhaupt gefunden werden kann, wer Freundschaftsanfragen senden darf, wer Nachrichten senden darf, wer an die Pinnwand posten darf und wer diese Posting dann sehen kann. Entscheidend ist hier, wie man Facebook nutzen will – eher öffentlich (um zum Beispiel neue Leute kennen zu lernen) oder eher privat (um den Kontakt zu seinem privaten Umfeld zu pflegen). Für die ersten drei Einstellungen kann man wählen zwischen &#8220;Alle&#8221;, &#8220;Freunde&#8221; und &#8220;Freunde von Freunden&#8221;. Das Posten auf die eigene Pinnwand kann Freunden gestattet oder durch die Einstellung &#8220;Nur Ich&#8221; untersagt werden. Wer Postings von Freunden auf der eigenen Pinnwand sehen darf, kann man über die Inline-Publikumsauswahl definieren.</p>
<p><strong>Funktionsweise von Markierungen</strong></p>
<p>Um Markierungen von sich zu kontrollieren, gibt es hier einige Möglichkeiten. Zu empfehlen ist, die Profil-Überprüfung und die Überprüfung der Markierungen (zum Beispiel in Bildern) zu aktivieren, um im Zweifel Markierungen gar nicht erst zu genehmigen. Bei jeder Markierung hat man nun die Möglichkeit, ihr zuzustimmen oder sie abzulehnen. Akzeptiert man eine Markierung, kann man definieren, wer diese Markierungen sehen darf (Maximale Profilsichtbarkeit). Diese geschieht wiederum über die Inline-Publikumsauswahl.</p>
<p>Etwas heikel sind die Markierungsvorschläge für Fotos. Wenn jemand also zum Beispiel Bilder von Partys hochlädt und Facebook glaubt, Profile von Freunden hier entdeckt zu haben, werden Markierungen vorgeschlagen. Wenn man prinzipiell nichts dagegen hat, auf Fotos markiert zu werden – und dies über die Überprüfung von Markierungen selbst steuern kann – spricht eigentlich nichts gegen diese Optionen. Dennoch würde ich diese Funktion lieber ausstellen. Ebenfalls ausstellen würde ich die Einstellung, dass Freunde über mobile Anwendungen den eigenen Aufenthaltsort angeben können – zum Beispiel über Markierungen auf Fotos oder Orten. Es gibt sicherlich immer wieder Situationen, in denen man das nicht möchte.</p>
<p><strong>Anwendungen und Webseiten</strong></p>
<p>Gemeint sind hier Apps innerhalb von Facebook, externe Anwendungen die mit Facebook verknüpft werden können wie zum Beispiel Twitter, Websites, die das Login via Facebook Connect erlauben oder Like-Buttons und Like-Boxes auf Websites wie dieser. Diese Anwendungen und Websites müssen auf einige Daten, Bilder, Informationen etc. zugreifen können, um zu funktionieren. Einige Berechtigungen darf man unterbinden, andere nicht. Überrascht war ich darüber, welche Zugriffe hier als erforderlich also nicht zu unterbinden definiert werden.</p>
<p>Root Music zum Beispiel ist eine Anwendung, die auf Seiten die App &#8220;Bandpage&#8221; installiert. Damit kann man einen Musikplayer und ein paar weitere Features nutzen. Das Login auf die Seite von Root Music funktioniert über Facebook Connect, das heißt über das Profil-Login in Facebook. Deswegen benötigt die Anwendung Profil-Informationen, also zum Beispiel Name und Nutzer-ID. Absolut unverständlich ist mir, welche Informationen die Anwendung als erforderlich ansieht:</p>
<p>Warum sollte Root Music meinen Beziehungsstatus abrufen können, damit eine Musikanwendung auf einer Seite funktioniert, die ich administriere? Und Root Music ist nur ein Beispiel: Zahlreiche Anwendungen erfordern diese Berechtigungen. Ich denke, auf dieses Thema werde ich noch mal in einem eigenen Beitrag eingehen.</p>
<p>Im nächsten Schritt kann definiert werden, welche Informationen Freunde an Anwendungen weitergeben dürfen.</p>
<p>Ein weiteres Thema ist die sog. umgehende Personalisierung. Hier werden Freunden auf ausgewählten Seiten wie Pandora und TripAdvisor Informationen über das eigene Nutzerverhalten zur Verfügung gestellt, also zum Beispiel, welche Informationen auf der Seite abgerufen oder kommentiert wurden. Da diese Partnerseiten in Deutschland nicht sehr populär sind, ist dieses Feature nicht so relevant. Die umgehende Personalisierung kann aber <a href="https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&amp;section=applications&amp;field=instant_personalization&amp;h=dc5ba8b2b325eb49a48c7b3104d4d1b0">abgeschaltet werden</a>.</p>
<p>Öffentliche Suche: Zuletzt kann man entscheiden, ob das eigene Facebook-Profil durch Eingabe des eigenen Namens in Suchmaschinen gefunden werden kann. Hat man im Absatz &#8220;Funktionsweise von Verbindungen&#8221; allerdings diese Option schon abgeschaltet, muss ihr nichts verändert werden. Möchte man über Suchmaschinen gefunden werden, kann hier geprüft werden, welche Profilansicht als Ergebnis der öffentlichen Suche angezeigt wird.</p>
<p><strong>Publikumsbeschränkung für ältere Beiträge</strong></p>
<p>Auch für ältere Beiträge kann das Publikum nachträglich beschränkt werden. Dies kann einzeln über die Beiträge selbst auf den Pinnwand oder global für alle Beiträge gemacht werden. Damit werden öffentliche Beiträge nur für Freunde sichtbar gemacht.</p>
<p><strong>Blockierungen verwalten</strong></p>
<p>Zu guter Letzt sollte man noch einen Blick auf die Verwaltung der Blockierungen werfen. Hier zu gehört die Eingeschränkt-Liste, die ich im Beitrag <a title="Neues bei Facebook: Listen &amp; Abonnements" href="http://www.middeldorf-webservices.de/neues-bei-facebook-listen-abonnements/">Neues bei Facebook: Listen &amp; Abonnements</a> schon als sehr hilfreiches Tool erklärt habe. Außerdem können konkrete Nutzer, Anwendungsanfragen und – sehr praktisch – Eventeinladungen von bestimmten Personen blockiert werden. Am Ende der Seite können auch Anwendungen selbst blockiert werden. Ein gutes Mittel, sich gegen beharrliche Spieleanfragen zu wehren.</p>
<p><strong>Beschränkungen im Info-Bereich</strong></p>
<p>Um ganz sicher  zu gehen, welche privaten Informationen für wen sichtbar sind und welche nicht, sollte man noch die Beschränkungen im eigenen Info-Bereich überprüfen. Einfach in jedem Abschnitt (zum Beispiel &#8220;Arbeit &amp; Ausbildung&#8221;) rechts auf &#8220;Bearbeiten&#8221; und dann wieder rechts auf den Button für die Inline-Publikumsauswahl klicken, um die Zielgruppen zu beschränken.</p>
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		<title>Neue Facebook-Kennzahl &#8220;Personen die darüber sprechen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat vor Kurzem eine neue Kennzahl eingeführt, die auch für Nutzer der Seite sichtbar ist. Unter den Likes der Seite in der linken Spalte steht nun, wie viele von den Personen, die die Seite geliked haben, auch darüber sprechen.

Diese Zahl hat für die Betreiber der Seite eine hohe Aussagekraft, weil sie aussagt, wie viele der likenden Personen sich wirklich mit der Seite auseinander setzen oder anders gesagt: Ob ihre Postings überhaupt bei den Nutzern ankommen. Was bringen 10.000 Likes, wenn nur 50 davon sich mit Kommentaren und Likes mit den Postings auseinander setzen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat vor Kurzem eine neue Kennzahl eingeführt, die auch für Nutzer der Seite sichtbar ist. Unter den Likes der Seite in der linken Spalte steht nun, wie viele von den Personen, die die Seite geliked haben, auch darüber &#8220;sprechen&#8221;.</p>
<p>Diese Zahl hat für die Betreiber der Seite eine hohe Aussagekraft, weil sie zeigt, wie viele der likenden Personen sich wirklich mit der Seite auseinander setzen oder anders gesagt: Ob ihre Postings überhaupt bei den Nutzern ankommen. Was bringen 10.000 Likes, wenn nur 50 davon sich mit der Seite befassen?</p>
<p>Außerdem ist die Zahl wichtig für die Besucher der Seite, die nun einschätzen können, ob die Seite interessant sein könnte oder nicht. Bislang konnten Nutzer nur sehen, wie viele Likes die Seite hat und vielleicht mit einem groben Blick auf die Pinnwand erkennen, ob mit der Seite stark interagiert wird. Nun haben sie eine Kennzahl zur Verfügung, die viel mehr aussagt, als die pure Zahl der Likes.</p>
<p>Zwei Beispiele (Stand 16.10., 17.30 Uhr):</p>
<p>Spiegel Online:</p>
<p><a href="http://www.middeldorf-webservices.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-26-um-17.29.53.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-743" title="Bildschirmfoto 2011-10-26 um 17.29.53" src="http://www.middeldorf-webservices.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-26-um-17.29.53.png" alt="" width="152" height="93" /></a></p>
<p>Das heißt, 5% der Nutzer, die die Seite geliked haben, interagieren auch mit ihr. Nach meiner Einschätzung ein akzeptabler Wert, wenn auch mit Luft nach oben. Spiegel Online postet im Wesentlichen Artikel aus der Onlineausgabe und lässt die Leser diskutieren.</p>
<p>Ganz anders sieht das bei Bild.de aus:</p>
<p><a href="http://www.middeldorf-webservices.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-26-um-17.40.17.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-744" title="Bildschirmfoto 2011-10-26 um 17.40.17" src="http://www.middeldorf-webservices.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-26-um-17.40.17.png" alt="" width="149" height="94" /></a></p>
<p>Die höhere Zahl der Likes überrascht erstmal nicht und ist alleine auch kein Qualitätsmerkmal. Allerdings &#8220;unterhalten&#8221; sich beeindruckende 23% der Nutzer über die Postings auf der Seite. Grund dafür ist, dass Bild.de meist konkrete Fragen zur Diskussion bringt. Außerdem werden zusätzlich Event-, Frage- und einige anderen Apps genutzt.</p>
<p>Ich denke, 10% Interaktion ist ein sinnvolles Ziel für Betreiber von Facebook-Seiten. Marketingprofis sollten diesen Wert stärker in den Fokus nehmen, anstatt einzig ohne Rücksicht auf Verluste die Likes nach oben zu treiben.</p>
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		<title>Neues bei Facebook: Listen &amp; Abonnements</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 13:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Middeldorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat vor kurzem neue Freundes-Listen eingeführt und die Privatsphäre-Einstellungen überarbeitet. Wir fassen die wichtigsten Änderungen zusammen.

Facebook hat vor kurzem neue Freundes-Listen und die Abonnements eingeführt. Hier die wichtigsten Änderungen und Tipps.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat vor kurzem neue Freundes-Listen und die Abonnements eingeführt. Hier die wichtigsten Änderungen und Tipps.</p>
<p>Facebook unterteilt Freunde in die Listen &#8220;Enge Freunde&#8221;, &#8220;Bekannte&#8221; und &#8220;Familie&#8221;. Diese werden auf der Startseite links unter den Seiten angezeigt. Damit kann man Benachrichtigungen und Meldungen, die man selbst erhält beeinflussen sowie solche, die man postet.</p>
<p>Enge Freunde bekommen immer alle Meldungen im Feed angezeigt, Bekannte nur die wichtigen bzw. die, die Facebook für wichtig hält. Freunden, die nicht zu engen Freunden oder Bekannten zugeordnet wurden, werden die &#8220;meisten&#8221; Meldungen angezeigt. Zu welcher Liste sie zugeordnet wurden, bekommen die Freunde nicht mit. Meldungen von engen Freunden erhält man zusätzlich noch als Benachrichtigung. Wem dies zu viel ist, kann das abstellen: Einfach die Listen aufrufen (über den Button &#8220;Mehr&#8221; bei den Listen in der linken Leiste), die Liste &#8220;Enge Freunde&#8221; auswählen und dann oben rechts im Menü &#8220;Benachrichtigungen&#8221; und &#8220;Aus&#8221; wählen.</p>
<p>Außerdem gibt es Listen, die sich auf die Profilinformationen wie Arbeitgeber oder Ausbildung beziehen. Ordnet man Freunde in diese Listen ein, werden diese aufgefordert, diese Info ebenfalls ihrem Profil hinzuzufügen. So ist es möglich, Listen mit Kollegen, Klassenkameraden, Studienabsolventen etc. zu erstellen. Natürlich kann man weiterhin auch eigene Listen erstellen.</p>
<p>Die Listen sind aber auch eine gute Alternative zum Feed selbst. Wer sich nicht auf den Facebook-Algorithmus verlassen will, der entscheidet, was &#8220;wichtig&#8221; ist und was nicht, kann selbst entscheiden, aus welcher Gruppe er neue Infos erhalten will: Was machen die engsten Freunde, was ist in der Familie los, was am Arbeitsplatz? Die Zahlen rechts neben der Liste zeigen neue Postings an.</p>
<p>Interessant ist die neue Liste &#8220;Eingeschränkt&#8221;. Wer hier eingeordnet wird, kann nur Meldungen und Profilinformationen sehen, die öffentlich gemacht wurden. Wollen euch also Leute adden, dir ihr nicht ablehnen könnt, aber eigentlich auch nicht annehmen wollt, ist das Annehmen und direkte Einordnen in diese Liste eine gute Lösung.</p>
<p>Um seine eigenen Postings besser vor der Öffentlichkeit zu schützen und die Informationsflut selbst besser im Griff zu haben, empfehle ich, die Listen einmal gründlich zu überarbeiten und neue &#8220;Freunde&#8221; konsequent in diese Listen schon beim Adden einzuordnen. Die Listen überarbeitet man so: <a href="http://www.facebook.com/bookmarks/lists">Listen aufrufen</a>, Liste auswählen, rechts oben das Menü &#8220;Liste verwalten&#8221;, &#8220;Freunde hinzufügen/entfernen&#8221;. Als &#8220;Bekannte&#8221; würde ich diejenigen einordnen, die man so gerne &#8220;Facebook-Freunde&#8221; nennt – also diejenigen, die einen sofort adden, weil man vielleicht am Wochenende an einer Bar zwei, drei Worte gewechselt hat. Dies ist die Liste, die man später wahrscheinlich am seltensten aufruft – und so kann man sich jeder Menge Datenmülls entledigen.</p>
<p>Über den Punkt &#8220;Liste verwalten&#8221; kann man zusätzlich die Meldungsart auswählen, also entscheiden, ob man von den Freunden alles oder beispielsweise nur die Statusmeldungen sehen will. Ein weiterer sinnvoller Informationsfilter.</p>
<p>Auch der eigene Feed auf der Startseite wurde angepasst. Nun werden Haupt- und Neueste Meldungen in einem Feed untereinander angezeigt. Die Hauptmeldungen stehen oben und werden ständig aktualisiert, die Neusten, also ungefilterten Meldungen werden darunter augelistet. Jede Meldung im Feed hat ein Menü, mit dem ich steuern kann, was zukünftig mit Meldungen des Freundes geschehen soll.</p>
<p>Neu sind ebenfalls die Abonnements. Sie geben die zusätzliche Möglichkeit, für jeden Freund einzeln festzulegen, welche Informationen von ihm bekommen will. Außerdem kann man Meldungen von Menschen abonnieren, mit denen man nicht befreundet ist. Dies können Journalisten oder öffentliche Personen sein, deren Meldungen für viele interessant sind. Eine interessante Alternative zur Facebook-Seite. Wer selbst genug für die Öffentlichkeit zu sagen hat oder dies meint, kann die Abo-Funktion folgendermaßen aktivieren:</p>
<p>Im eigenen Profil links auf &#8220;Abonnements&#8221; und dann oben in der Leiste auf &#8220;Abonnements zulassen&#8221; klicken. Default ist &#8220;Aus&#8221; – es kann also nicht passieren, dass jemand eure Statusmeldungen abonniert, ohne, dass ihr vorher einwilligt.</p>
<p>Der nächste große Schlag wird die Verwandlung des eigenen Profils in eine Timeline sein – Facebook soll so zu einer Art Lebensarchiv werden. Ich werde darüber berichten, wenn es soweit ist. Unter <a href="http://www.facebook.com/about/timeline">http://www.facebook.com/about/timeline</a> könnt ihr euch aber schon mal anmelden und vorzeitig die Timeline erhalten.</p>
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